Wo in den 90ern noch in jedem zweiten Gasthaus ein Flipper zu finden war, später noch Dartautomaten standen, gibt es heute keine Vergnügungsspiele mehr. So verschwanden sie auch aus meinem Bewußtsein, die Flipper, Dart und Wuzzelautomaten.
Erst im März 2002, als ich im „Eitlen Computer Museum“ einen „Commodore Amiga 500“ in Betrieb nahm, und zufällig eine „Pinballdiskette“ im Laufwerk war, erinnerte ich mich wieder an die Faszination der blitzenden Lämpchen, wenn die Silberkugel über das Spielfeld rollt. Nach 30 Minuten Spiel am Computerflipper war es klar: ich mußte einen Flipper haben. So ging ich zum Telefon und kontaktierte alle niederösterreichischen Automatenaufsteller, bis ich einen fand, der bereit war, mir den „Addams Family“ und „Indiana Jones“ Flipper zu verkaufen. Wenige Tage später schon schüttelten meine Freunde ihre Köpfe, als ich stundenlang davor stand und versuchte, die Punkterekorde zu brechen. Bald wurden es mehr und mehr Maschinen - die Wohnung wurde zu klein.
So war im März 2003 der Entschluß gefasst: Eine Halle muß her, in der ich meine Sammlung unterbringen kann, und wenn schon, dann richtig: öffentlich! Schon im April wurde das alte Haus abgetragen und am 21. November 2003 die „Eitle Spielhalle“ offiziell eröffnet.
Von Anfang an war das Ziel klar: Wir wollten die sein, bei denen die zahlreichste öffentlich zugängliche Flipperansammlung zu finden ist! Im Laufe der Zeit gesellten sich noch andere Spiele - wie Arcade Racer etc - dazu, und ermöglichen nun so gut wie jedem, auf einem für ihn interessanten Spiel zu spielen.
Im Jahr 2005 gesellte sich noch der „Eitle Spielbus v1“ dazu, der später vom „Eitlen Spielbus v2“ abgelöst wurde. So bieten wir nun nicht nur einzelne Geräte für Veranstaltungen an, sondern rücken ggf auch mit dem Bus an, in dem viele Vergnügungsspiele fix montiert und spielbereit sind.
Daniel Schmatz
(Firmeninhaber)
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